Max Neidhardt

Phantasialand App

Entstehung der App

— PROJEKTNAME

Phantasialand App

— ROLLE

UX Konzepter

Während meiner Arbeit als UX Konzepter bei der Medienagentur pemedia GmbH ergab sich die Möglichkeit an einem Pitch für die Phantasialand App teilzunehmen. 

Die Idee war es eine App zu entwickeln, die ein ständiger Begleiter für Besucher des Phantasialands ist. Hierbei ging es um die Orientierung im Park, Übersicht aller Angebote aber auch um Hintergrundinformationen zum Park selbst.

Meine Aufgabe war es herauszufinden, wie und wo die App verwendet wird und welche Informationen essentiell für den Parkbesuch sind.

Im Verlauf des Projekts wurden Use Cases, einen IX Flow und Wireframes erstellt, um den Aufbau der App zu strukturieren und zu testen. 

Use Cases

Aufbauend auf Persona* wurden mehrere Use Cases für die Nutzung der App entwickelt. Ziel war es möglichst viele verschiedene Situationen und dementsprechend Nutzungsarten abzufangen. 

Die Use Cases haben folgende Bereiche abgedeckt:


  • - Planung des Besuchs: Eine Gruppe von Freunden plant einen Besuch im Phantasialand
  • - Nutzung der App im Park ohne GPS: Eine Familie nutzt die App innerhalb des Parks ohne aktiviertes GPS
  • - Zeit in der Warteschlange: Ein Paar ist in einer der Warteschlangen und beschäftigt sich mit den Funktionen der App
  • - Kurz vor Parkschluss: Zwei Freunde befinden sich kurz vor Parkschluss noch im Park
  • - Parkplatz + Sperrung eines Gebiets
  • - Nutzung der App von zu Hause: Hintergrundinformationen der über den Park


* Persona für die Besucher des Phantasialand wurden für das Projekt gestellt, dürfen aber aus rechtlichen Gründen hier nicht gezeigt werden.

Wireframes

Zu Anfang des Projekts habe ich Wireframes entwickelt, die zu Testzwecken verwendet wurden. Die Tests fanden zunächst intern und mit dem Kunden statt und wurden später auf eine kleine Testgruppe ausgeweitet.

Insgesamt gab es 5 Iterationen der Wireframes. Während dieser Iterationen ist vor allem klar geworden, dass es für das Projekt wichtig ist eine Balance zwischen dem Auffinden von essentiellen Informationen und der Vermittlung des Erlebnisses des Parks zu schaffen.

Für die Erstellung der Wireframes wurde das Online Tool proto.io verwendet. In diesem Tool war es neben der Erstellung der Wireframes ebenfalls möglich einen Prototypen aufgrund der Designs zu erstellen. So konnte dem Kunden noch vor dem Start der eigentlichen Umsetzung genau vermittelt werden, wie das fertige Produkt wirken wird.

IX Flow

Der IX Flow zeigt die verschiedenen Screens der App und die jeweiligen Interaktionsmöglichkeiten. Dieser Arbeitsschritt dient vor allem für die interne Entwicklung der App.

Das Team kann sich aufgrund des IX Flows auf Interaktionsmöglichkeiten verständigen und präzise beschreiben mit welchen Mitteln diese umgesetzt werden.

Es entsteht ein genauer Plan für Details, wie Animationen bei Interaktionen mit Buttons. Durch den Einsatz des IX Flows entstand eine klare Absprache unter den Beteiligten im Team. Jeder brachte neue Ideen ein und hatte den Überblick über alle Interaktionsmöglichkeiten. Die Interaktionen konnten so koordiniert und aneinander angeglichen werden, um ein stimmiges Gesamtbild in der App zu erhalten.


IX Flow mit finalem Desgin

Fertige App

Die fertige App ist online im Play Store und im App Store verfügbar.

Was habe ich gelernt?

  • Die App kombiniert das Erlebnis im Park mit der digitalen Welt. Ein Projekt dieser Art war neu für mich, deshalb galt es stärker als in anderen Prjekten darauf zu achten in welcher Umgebung sich die Nutzer befinden.

  • Das Einführen eines IX Flows für dieses Projekt war sehr hilfreich, da so eine Diskussionsgrundlage für alle Interaktionen und das Feedback des Interfaces geschaffen wurde. Designer und Entwickler konnten so schneller eine einheitliche Lösung für das gesamte Projekt erstellen.